Kiefer- und Oralchirurgie
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Kiefer- und Oralchirurgie
Nur wenige Menschen sind über Jahrzehnte hinweg mit einem gesunden, ebenmäßigen Gebiss gesegnet. Ein offenes Lächeln und freies Lachen ist aber in der heutigen Zeit wichtiger denn je: Schöne Zähne machen attraktiv und erfolgreich. Nicht zuletzt vermitteln uns auch Werbung und Fernsehen diesen Eindruck. Aus diesem Grund werden Kiefer- und Oralchirurgie immer wichtiger: Je früher entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, desto besser!
Unsere Spezialistenteams bieten Ihnen umfassende Behandlungen an.
Bei der Wurzelspitzenresektion handelt es sich um ein operatives Verfahren, welches es erlaubt, Zähne zu erhalten, deren Wurzeln bereits durch Entzündungen stark geschädigt sind.
Hierbei wird die Spitze der Zahnwurzel um ca. 3-4 mm abgetrennt und zusammen mit den durch die Entzündung bedingten Veränderungen wie z.B. Zysten entfernt. Nach erfolgreichem Eingriff bleibt der Zahn stabil und kann für Zahnersatzmaßnahmen verwendet werden.
Zahn vor der Wurzelspitzenresektion
Behandlung des entzündeten Zahns
Der Eingriff kann in unserer Praxis unter Lokalanästhesie (örtliche Betäubung), Sedierung (Infusion von Beruhigungsmittel über eine Vene) sowie Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) durchgeführt werden. Ist eine Füllung der Wurzelkanäle über die Wurzelspitze notwendig, wird dies in unserer Praxis unter dem Operationsmikroskop durchgeführt.
Bei einer Vielzahl jüngerer und aber auch älterer Patienten ist kein Platz für Weisheitszähne, der Kiefer zu klein. Schmerzen, Entzündungen, Zahnverschiebungen sind häufige Folgen. Heutzutage ist die frühzeitige Entfernung daher ein Standardeingriff.
Als Mund-, Kiefer-, Gesichts- und Oralchirurgen sind wir spezialisiert, in unserer Praxis auch tief im Kiefer (verlagerte) liegende Weisheitszähne schmerzlos und sicher zu entfernen. Der Eingriff kann in Lokalanästhesie, Narkose oder unter Sedierung problemlos ausgeführt werden. Durch sorgsames operieren und fachkundige Betreuung nach der Operation sind früher gefürchtete Beschwerden selten.
Wo Zähne tief zerstört und nicht erhaltungsfähig sind, bleibt leider trotz der deutlich erweiterten Restaurations- und Erhaltungsmöglichkeiten der modernen Zahnmedizin am Ende nur die Zahnentfernung.
Stets kommt es darauf an, dass der chirurgisch versierte Operateur mit möglichst kleinen Zugängen eine schonende Entfernung erreicht. So lassen sich nicht nur die gelegentlich unvermeidliche postoperative Schwellung klein und die Schmerzen gering halten.
Extraktion: Der Zahn wird mit einem Hebel leicht gelockert.
Mit einer Spezialzange wird der Zahn anschließend entfernt.
Die problemlose Ausheilung und Regeneration der Knochenwunde kann beginnen – Voraussetzungen dafür, dass z.B. nach Ausheilung genügend Knochen für ein Implantat zur Verfügung steht und der Knochenschwund in zahnlosen Kieferabschnitten gering bleibt. Zahnentfernungen werden in der Regel beschwerdefrei in örtlicher Betäubung, auf Ihren Wunsch aber auch in einer Dämmerschlafnarkose (Analgosedierung, Privatleistung) durchgeführt. In der Mehrzahl der Fälle schmerzt die Wunde postoperativ wenig bis gar nicht.
Unter Zysten versteht man Hohlräume im Knochen oder Weichgewebe, die mit einer eigenen Wand umgeben und in der Regel mit flüssigem Inhalt gefüllt sind.
Hervorgerufen werden Zysten durch Entzündungen oder Entwicklungsstörungen. Die Therapie besteht in der teilweisen bzw. vollständigen operativen Entfernung. Liegt eine solche Zyste z. B. in der Kieferhöhle, wird diese eröffnet, und die Zyste unter weitgehender Erhaltung der Kieferhöhlenschleimhaut entfernt.
Schneidezahn mit Zyste
Entfernung der Zyste
Für unsere Praxis ist ein zeitgemäßes minimalinvasives Vorgehen selbstverständlich, beispielsweise durch den Einsatz eines Endoskops. Auch im Weichgewebe wie Lippe oder Mundboden sind Zysten nicht selten und bedürfen der operativen Entfernung.
Häufige Anzeichen einer Kiefergelenkerkrankung sind Gelenkknacken, Schmerzen der Gesichtsmuskulatur, Ohrenschmerzen.
Ursache für Kiefergelenksbeschwerden können sein:
Frühzeitiger Therapiebeginn ist entscheidend für die Heilung. Ein Therapieansatz ist das Tragen einer Aufbißschiene, die in unserer Praxis individuell für den Patienten angefertigt wird.
Unterstützend wirken Muskelentspannungsübungen und Lymphdrainagen.
Entzündliche Erkrankungen, gut und bösartige Geschwülste können zur Veränderungen von Mundschleimhäuten und Kieferknochen führen. Nach einer ersten klinischer Untersuchung in unserer Praxis wird entschieden, ob die Entnahme einer Gewebsprobe notwendig ist. Nach Vorliegen einer sicheren Diagnose wird die entsprechende Therapie festgelegt. Sie kann sich auf medikamentöse Maßnahme beschränken, gegebenenfalls wird ein chirurgischer Eingriff notwendig werden.
Die Diagnostik, Befunderhebung und Therapie solcher Erkrankungen sollte möglichst frühzeitig erfolgen um den Behandlungserfolg zu optimieren.
Verletzungen der Zähne, des Zahnhalteapparates sowie des Kiefers, hervorgerufen z. B. durch Unfälle, werden in unserer Praxis routinemäßig versorgt. Unsere hochspezialisierten Röntgengeräte liefern exakte Bilder zur Befunderhebung.
Die rekonstruktiven Maßnahmen, wie die Versorgung von Weichgewebsverletzungen, Schienung von Kieferbrüchen oder die Behandlung von verletzten Zähnen, werden ambulant in Narkose oder mit lokaler Anästhesie durchgeführt.
Unser vollausgestattetes OP-Zentrum im Kopfzentrum Sauerland in Arnsberg
Umfangreiche Verletzungen der Gesichtsknochen oder Weichteile werden im OP-Zentrum in Narkose versorgt. Modernste Verfahren der Unfallchirurgie (z.B. Mini- und Mikroosteosynthesen) werden routinemäßig durchgeführt.
Die Gesichtshaut kann sowohl gutartige wie auch bösartige Veränderungen entwickeln. Diese werden im Rahmen der Gesichtschirurgie entfernt.
Die entstandenen Defekte werden unter Berücksichtigung ästhetischer Aspekte verbessert. Die Eingriffe können in örtlicher Betäubung oder auch in Vollnarkose durchgeführt werden.
Bei der Plastischen Chirurgie (griech. plastein – bilden, formen, gestalten) handelt es sich um jede Form von Chirurgie, die aus funktionellen oder ästhetischen/kosmetischen Gründen Veränderungen an den Organen oder der Körperoberfläche vornimmt.
Man unterscheidet zwischen den Hauptrichtungen:
Darunter fasst man formverändernde Eingriffe zusammen, deren Indikationen nicht medizinisch, sondern ausschließlich durch den Wunsch des Patienten bestimmt sind. Sie sind umgangssprachlich auch als Schönheitsoperationen bekannt und haben die Verbesserung des Erscheinungsbildes zum Ziel.
Sie stellt verlorengegangene Funktionen des Körpers, z. B. infolge von Verletzungen, Tumorentfernungen oder Fehlbildungen, operativ wieder her. Typische Operationen sind Defektdeckungen durch Gewebeverschiebungen oder -verpflanzungen, Nervenverpflanzungen oder Sehnenumlagerungen.
Wir beraten Sie gern.